Parasiten
Ektoparasiten (Ekto = Außen)
Ektoparasiten sind Schmarotzer, die sowohl in als auch auf der Haut leben können. Weiter ist noch zu unterscheiden, ob die Parasiten ständig auf dem Wirt leben oder ihn nur für die Nahrungsaufnahme oder für die Entwicklung der Brut benötigen.
Alle Ektoparasiten gehören zur Familie der Arthropoden und unterteilen sich in
- Spinnentiere (Zecken, Milben)
- Insekten (Haarlinge, Läuse, Flöhe und Zweiflügler, die auch Diptera genannt werden)
Häufig ermöglicht erst eine Resistenzschwäche nach einer Allgemeininfektion oder der Befall mit Endoparasiten (wie Würmern usw.) des Tieres einen massiven und damit pathologischen Befall mit Ektoparasiten. Mangelhafte Ernährung, Pflege und Haltung des Tieres begünstigen ebenfalls eine massive Besiedlung. Aber auch hormonelle Störungen und sämtliche Arten von Stressauslösern und –situationen schwächen das Immunsystem und verstärken einen Befall. Ausgenommen hiervon sind die Zweiflügler (Diptera), die den Wirt während der warmen Monate des Jahres anfliegen.
Als allgemeine Symptome werden beobachtet :
- Juckreiz, entweder durch die Bewegung der Parasiten auf der Haut oder durch deren Stoffwechselprodukte
- Dadurch ausgelöstes Kratzen, Lecken, Scheuern etc. hat zur Folge das eine Dermatitis oder ein Ekzem entsteht
- Häufig bilden sich Sekundärinfektionen mit Eitererregern
- Als primäre oder sekundäre Folge kann es zu Haarbruch oder –verlust kommen
- Die Stoffwechselprodukte der Parasiten können Allergien auslösen (Flöhe, Kriebelmücken)
- Blutsaugende Insekten können bei starkem Befall sogar eine Anämie auslösen
- Die ständige Belästigung des Tieres durch die Plagegeister führt im weiteren Verlauf zur Leistungsminderung, Entwicklungsstörung, Gewichtsverlust u. ä.
Wenn Sie mehr über die Plagegeister erfahren möchten, dann besuchen Sie doch eines unserer Seminare über Parasiten.
März 1st, 2010Topic: Thema des Monats Tags: None
